Mit der Fusion der beiden Vereine und dem starken Mitgliederzuwachs insbesondere in der Turn- und Leichtathletikabteilung stieß die vorhandene Infrastruktur bald an ihre Grenzen. Mitte der 1970er Jahre entstand deshalb der Sportplatz an der damaligen Hauptschule, heute Sekundarschule. Der Name Bohnenkamp geht auf eine alte Flurbezeichnung zurück.
1977 wurde die Anlage mit einem Volksleichtathletiktag eingeweiht. Eine 400 Meter Aschelaufbahn, später zur Tartanbahn umgebaut, Spielfelder, Flutlicht und Tribüne machten den Bohnenkamp zu einem wichtigen Zentrum für Leichtathletik, Fußball und Schulsport. In den folgenden Jahrzehnten wurde kontinuierlich modernisiert. Verkaufsstand, Kleinspielfelder und weitere Infrastruktur kamen hinzu.
2025 wurde der frühere Hartplatz durch die Altenau Arena ersetzt. Die überdachte, an den Seiten offene Anlage verbindet Hallen- und Outdoor-Charakter und bietet Raum für Zumba, Spinning, Gesundheitskurse oder den Nachwuchsbereich. Ebenfalls neu ist die Calisthenics-Anlage als frei zugängliche Trainingsfläche.
Parallel verbesserten sich auch die Bedingungen für die Hallensportarten deutlich. Nach frühen Provisorien in Gaststätten, Mühlen oder auf Dachböden wurde 1972 die erste Sporthalle an der damaligen Hauptschule eröffnet. 1978 folgte die Halle an der Grundschule Nordborchen, 1985 die Halle an der Grundschule Kirchborchen. Mit der Dreifachsporthalle auf der Gallihöhe, eröffnet 2009, erhielt der SCB schließlich eine moderne Wettkampf- und Trainingsstätte für mehrere Abteilungen.
Ergänzt werden diese Anlagen durch Laufstrecken rund um Letzter Heller, Nonnenbusch und Hunnewinkel sowie seit 2025 durch das Haus der Begegnung im Mallinckrodthof als Heimat der Steeldarts-Gruppe. So zeigt sich heute eine breit aufgestellte Infrastruktur für die sieben Abteilungen und das zusätzliche Kursangebot des SCB.

