Der Veteranentreff der SCB-Fußballer hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig die Verbindung zwischen den Generationen in unserem Verein ist. Mehr als 60 SCBler des Jahrgangs 1962 und älter waren der Einladung von Josef „Beppo“ Hecker ins Sportheim gefolgt, um gemeinsam Erinnerungen auszutauschen, aktuelle Einblicke zu gewinnen und einfach einen schönen Abend miteinander zu verbringen.
Dabei war es bereits der sechste Veteranentreff in der Geschichte unseres Vereins. Die erste Zusammenkunft dieser Art hatte 1991 zum 65-jährigen Jubiläum stattgefunden. Es folgten weitere Treffen in den Jahren 1996, 2014, 2019, 2023 und nun 2026.
Zum Auftakt des Abends begrüßten Abteilungsvorsitzender Sebastian Trippe und Vereinsvorsitzender Guido Ahle die Gäste im Namen der Fußball-Senioren. Im Anschluss gab Andi Wegner einen spannenden Einblick in seine Arbeit mit der ersten Mannschaft. Er skizzierte dabei seinen eigenen Weg im SCB und berichtete zugleich davon, wie es für ihn und Waldemar Ritter ist, mit einer so jungen Rasselbande zu arbeiten, wie es unsere erste Mannschaft nun einmal ist. Die Veteranen lauschten aufmerksam, denn solche Einblicke aus dem Mannschaftsinneren bekommt man nicht alle Tage.
Nach diesem ersten Programmpunkt wurde das Essen serviert. Christoph Meyer hatte Schweinshaxen vorbereitet, die bei den Gästen bestens ankamen und sichtlich genossen wurden.
Gestärkt ging es danach mit einem weiteren Programmpunkt weiter, der im Jubiläumsjahr natürlich nicht fehlen durfte. Peter Rüsing und Andreas „Maulwurf“ Rensing berichteten über die Arbeiten rund um das 100-jährige Jubiläum des SCB. Sie gaben Einblicke in die Recherchen für die Festschrift und die Jubiläumswebseite, erzählten Anekdoten aus der Vereinsgeschichte und sorgten damit immer wieder für große Heiterkeit. Gerade weil in der laufenden Arbeit auch viele Geschichten der Veteranen selbst wieder ans Licht geholt, aufgeschrieben und für die Nachwelt festgehalten werden, entstand in diesem Moment eine ganz besondere Atmosphäre. Über die eigene Geschichte im Kreis derjenigen zu sprechen, die sie erlebt haben, machte diesen Teil des Abends besonders wertvoll.
Ergänzt wurde dieser Programmpunkt durch einen Ausblick auf die „Gesichter des SCB“, die Hall of Fame des Vereins, die wie angekündigt noch um weitere sportliche Persönlichkeiten wachsen soll. Dabei wurde mit Josef „Beppo“ Hecker auch einer der Mitorganisatoren des Veteranentreffs als einer der ersten für diese besondere Galerie nominiert. Seine Karikatur wurde an diesem Abend bereits vorgestellt und wird künftig ebenfalls in der Hall of Fame zu finden sein.

Im Anschluss ging der Veteranentreff in den gemütlichen Teil über. Ein Team um Ilona Waltemate kümmerte sich um die Bewirtung der Gäste, während auf der Leinwand zahlreiche historische Bilder zu sehen waren. Schnell bildeten sich überall kleine Gruppen, in denen gefachsimpelt, erinnert und gelacht wurde. Alte Geschichten wurden wieder ausgepackt, gemeinsame Erlebnisse noch einmal lebendig und der Austausch machte den Abend zu etwas ganz Besonderem.
So blieb am Ende der Eindruck eines rundum gelungenen Veteranentreffs, der einmal mehr gezeigt hat, wie stark die Verbundenheit mit dem SCB auch über viele Jahrzehnte hinweg ist. Klar ist deshalb schon jetzt: Dieses Format soll im turnusmäßigen Rhythmus von drei Jahren fortgeführt werden. Spätestens 2029 darf sich die SCB-Familie also auf die nächste Auflage freuen.














