Ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte des SCB wurde 1989 aufgeschlagen, als erstmals eine Damenmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet wurde. Was als mutiger Schritt begann, entwickelte sich rasch zu einem festen und erfolgreichen Bestandteil der Fußballabteilung. In einer Zeit, in der Frauenfußball bundesweit noch um Anerkennung kämpfte, etablierte sich der SCB mit bemerkenswerter Beständigkeit.
Nach rund zehn Jahren in der Kreisliga A gelang 2000/01 unter Kai Elter und Karl Müller der Aufstieg in die Bezirksliga. Es folgten in kurzen Abständen die Aufstiege in die Landesliga unter Guido Ahle und Andreas Koch sowie in die Verbandsliga unter Bernd Gans. Maßgebliche Grundlage war eine starke und überkreislich ausgerichtete Mädchen- und Jugendarbeit. 2010/11 gelang unter Ralf Lübbert der erneute Aufstieg in die Verbandsliga, später Westfalenliga, wo sich der SCB über Jahre als feste Größe etablierte. 2025 folgte unter Martin Schreckenberg und Tobias Tarrach erneut der Sprung in die Westfalenliga.
Heute zählt der SCB mit 13 Kreispokalsiegen seit 2007 zu den erfolgreichsten Frauenfußballstandorten im Kreis. Seit 2001 stellt der Verein durchgängig eine zweite Damenmannschaft, die über Jahre hinweg als sportlich wichtiger Unterbau diente und zeitweise ebenfalls in der Bezirksliga spielte. 2024 wurde zudem erneut eine dritte Damenmannschaft etabliert, die sich inzwischen in der Kreisliga A behauptet. Damit verfügt der SCB im Frauenbereich über eine außergewöhnlich breite und nachhaltige Struktur.


